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Kanban bringt durch den Zwang zur Fokussierung schnellere Ergebnisse. Ein Eckpfeiler bei Kanban ist das morgendliche Stehmeeting. 3 Fragen für das Stehmeeting bei Kanban, die sich bewährt haben, um Fokussierung beizubehalten.

 

Kanban bringt durch den Zwang zur Fokussierung schnellere Ergebnisse

 

Hektisch scheint das neue „Normal“ in den Büros der Unternehmen zu sein. Alles muss schnell gehen. Da ist es gut, eine Methode zu kennen, die schnelle Ergebnisse geradezu erzwingt. Kanban bringt durch den Zwang zur Fokussierung schnellere Ergebnisse

 

Lean Prinzipien und Tools helfen, Ziele zu erreichen. Das geschieht durch beständige Fokussierung darauf, den Flow der Arbeit von der Kundenanforderung bis zu Fertigstellung zu gewährleisten. Durch den steten Fluss der Arbeit erhält der Kunde erhält schneller sein Produkt oder seine Dienstleistung. Kanban unterstützt dieses Vorgehen optimal. Mehr dazu unter: Kanban im Team

 

3 Fragen für das Stehmeeting bei Kanban

 

Das tägliche morgendliche Stehmeeting vor dem Kanban-Board ist ein Eckpfeiler bei Kanban. Um den Fokus nicht zu verlieren, haben sich drei Fragen bewährt:

 

  1. Welche Aufgabe wurde nicht wie erwartet fertiggestellt?

Wenn eine Aufgabe nicht fertiggestellt werden kann, ist unsere Reaktion üblicherweise, sie wegzulegen und etwas Anderes zu tun. Das gibt ein Gefühl, produktiv zu sein.

Indem wir allerdings mehr Arbeit in das „System“ bringen, ohne etwas fertig zu machen, verwässern wir den Fokus, vertun Zeit und Energie. Wir hindern uns selbst daran, etwas fertig zu bekommen.

Mehr angefangene Arbeit bedeutet ein Hin und Her, mehr Unerledigtes, mehr Statusmeetings und im Ende mehr Verschwendung. Alles zusammen verringert die Durchlaufgeschwindigkeit. Der Stapel der unerledigten Aufgaben wächst.

 

Besser: die überfälligen Aufgaben am Bord zur Kenntnis nehmen und sie wieder auf die Spur setzen.

 

  1. Was hindert daran, eine Aufgabe fertigzustellen?

Wenn es gelingt, zu erläutern, was eine Aufgabe blockiert, können die anderen im Team ggf. unterstützen. Manche Probleme sind einfach zu lösen. Es wird vielleicht nur eine Information benötigt, manchmal braucht es den Rat eines Experten. In anderen Fällen benötigt es die Führungskraft, Blockaden aus dem Weg zu räumen.

 

Wiederkehrende Probleme erhalten eine eigene Karte und werden planmäßig ein für alle Mal gelöst.

 

  1. Werden Aufgaben erledigt, die nicht am Bord stehen?

Je mehr wir anfangen, desto weniger wird fertig. Es ist so einfach wie das. Deswegen gibt es die Kanban-Grenze. Wenn wir nicht alles am Bord visualisieren, können wir auch nicht effektiv nachhalten, ob wir die Kanbangrenze einhalten oder nicht. Die Grenze wirkt nur so gut, wie wir sie wirken lassen. Um den Arbeitsfluss zu managen, müssen wir die Arbeit visualisieren und zwar komplett.

 

 

Für viele Teams bringt Kanban die Struktur und die Sichtbarkeit, die sie brauchen, um erfolgreich und schneller zu arbeiten. Diese Teams sind motiviert und verstehen nicht, warum man es nicht tun sollte. Andere Teams ist ein System mit so viel Transparenz schwierig, weil sie seit Jahren gewöhnt sind, es „auf ihre Art zu tun“. Es ist ihnen unangenehm, wenn Ineffizienten in ihren Abläufen deutlich und Probleme sichtbar werden. Dann wird die Arbeit lieber nicht am Bord gezeigt.

 

 

Drei Fragen, und dennoch systematisch immer wieder hinterfragt, optimieren sie das Kanbansystem.

 

 

 


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