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Spätestens Silvester ist der Moment für Vorsätze. Und wie sieht es am Mitte Januar mit deren Verwirklichung aus? Meistens nicht sehr spektakulär. Aber es gibt den Weg zum Erreichen unserer Vorsätze und Ziele.

 

Große Ziele sind wichtig

 

Eine Vision und damit ein großes – oder auch mehrere große – Ziel/e zu haben, ist wichtig. Die Vision zeigt uns, wohin wir wollen. Was wir erreichen wollen. Ähnlich – so glauben wir – funktionieren große Ziele für uns. Jetzt zu Jahresende können wir uns je nach persönlicher Situation eines der folgenden großen Ziele für das kommende Jahr 2017 setzen:

  • Ich will 30 % mehr Umsatz machen.
  • Ich will eine Beförderung und 20 % mehr Gehalt bekommen
  • Ich will ein Haus bauen.
  • Oder ein anderes.

 

Große Ziele machen Angst

 

grosse ZieleGroße Ziele sind gut, sind motivierender als realistische Ziele. Viele empfinden das so. Aber so wie es oft mit den Vorsätzen ab Mitte Januar mau aussieht, so können große Ziele, unerreichbar scheinen, weil sie abschrecken. Dann laufen wir Gefahr, dass wir erst gar nicht versuchen, das große Ziel anzugehen. Es macht Angst. Es scheint unerreichbar. Der Weg ist nicht klar.

 

Unser Gehirn blockiert uns

 

Und unser Gehirn ist so angelegt, das es das Seine dazutut. Große Veränderungen signalisieren Gefahr, machen Angst. Unser Gehirn tut alles dazu, diesen Situationen aus dem Weg zu gehen mit Gedanken wie „Das schaffst Du sowieso nicht“, „das fehlt Dir doch die Ausbildung/Erfahrung/Netzwerk dazu“, „was werden die Leute sagen?“

 

Unser Gehirn überlisten

 

Kleine SchritteUm nicht in diese Falle zu fallen, gilt es, das Gehirn zu überlisten oder netter gesagt, ihm die Ängste zu nehmen. Das geschieht, indem wir das Ziel in kleine Etappen zerlegen. Am besten teilen wir den Weg zum Ziel in so kleine Zwischenziele auf, dass das Gehirn diese Veränderungen nicht wahrnimmt und keine Warnungen aussendet. Im Detail nachzulesen in Robert Maurer: „Kleine Schritte, die Ihr Leben verändern. KAIZEN für die persönliche Entwicklung.“

 

Vom Projektmanagement her kennen wir das. Wir zerlegen größere Projekte in sog. Meilensteine, also Zwischenetappen, die wir zu einem festgelegten Zeitpunkt erreichen wollen.

Jahresziele aufschlüsseln

 

Ähnliches sollten wir mit unseren Jahreszielen tun. Wir brechen sie auf monatlich zu erreichende Ziele herunter. Dann wird das Ganze schon überschaubarer. Und zu Beginn des Monats wird das Monatsziel auf wöchentliche Ziele aufgeschlüsselt. [1]

 

Vorsätze in kleine Schritte unterteilen

 

Und genauso geht es mit den Vorsätzen. Statt uns von deren Größe abschrecken und sie spätestens Mitte Januar fallen zu lassen, teilen wir sie in kleine und kleinste Schritte auf.

 

Hier ein Beispiel: Erich nimmt sich vor, ab sofort in der Woche 5 mal 30 Minuten zu joggen. Er ist sich sicher, keine 30 Minuten schaffen zu können. Also fängt er mit 2 Minuten als kleinster Schritt an. Das klappt selbstverständlich. In der 2. Woche erhöht er auf 4 Minuten, was ihn schon ein wenig fordert. Als die 4 Minuten ihm völlig leicht fallen steigert er weiter, bis er schließlich nach 6 Wochen die 30 Minuten schafft.

 

Der Weg zum ErfolgEr hat sich selbst überlistet und hat als Zugabe für seine Geduld angefangen, eine Gewohnheit zu entwickeln, die ihn geradezu verleitet, wieder joggen zu gehen.

 

Der Weg zum Erreichen unserer Vorsätze und Ziele: Kleine Schritte

 

Also große Ziele – kleine Schritte ist der beste Weg zum Erfolg. Gleiches gilt für unsere Silvestervorsätze.

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[1] Vordrucke und genauere Anleitung finden Sie in dem Selbstlernkurs „Effizienz, auch im Büro“.

 


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