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„Don’t Break the Chain“ ist eine Methode des Selbstmanagements. Es geht dabei einmal nicht um Prioritäten, Produktivität oder Effizienz. Es geht darum, sich eine gute Gewohnheit anzunehmen. Diese gute Gewohnheit kann natürlich auch die eigene Produktivität steigern.

„Don’t Break the Chain“ entstand durch das Schreiben von Gags

Der Erfinder der Methode, Jerry Seinfeld, ein amerikanischer Schauspieler und Kabarettist, wollte jeden Tag Gebrochene Ketteeinen Gag schreiben, gleichgültig, wie es ihm ging, es musste jeden Tag einen Gag geben. Um das zu erreichen, hat er einen Jahreskalender  benutzt. Jeden Tag, an dem er seinen Gag geschrieben hat, hat er ausgekreuzt.

Nach ein paar Tagen war eine schöne Kette von Kreuzchen entstanden. Falls er einmal einen Tag keinen Gag schreiben wollte, hat er auf den Kalender gesehen. Da er seine Kette nicht kaputtmachen wollte, hat er sich auch an diesem Tag hingesetzt und einen Gag geschrieben.

Gute Vorsätze

Gute Gewohnheiten durch „Don’t Break the Chain“

Die Methode „Don’t Break the Chain“ ist eine Technik, um neue Gewohnheiten anzunehmen oder mit schlechten zu brechen. Und damit besonders für den Jahresbeginn und die „Guten Vorsätze“ geeignet. Viele werfen die Vorsätze bereits so um den 6. Januar herum über den Haufen.

Wenn es uns hingegen gelingt mit Hilfe der „Don’t Break the Chain“-Methode einen Guten Vorsatz länger als drei Monate einzuhalten, haben wir  gewonnen. Psychologen haben herausgefunden, dass jede Aktivität, die mehr als 3 Monate lang praktiziert wird, zur Gewohnheit wird. Gute Gewohnheiten entlasten das Gehirn, da die Gewohnheiten unbewusst ablaufen, keine Entscheidungen getroffen werden müssen. Gewohnheitsmäßige Kaffeetrinker brauchen sich nicht den Kopf über die Teesorte zu zerbrechen.

Ein entlastetes Gehirn hat Kapazität, um sich mit Wichtigem und Kreativem zu beschäftigen.

Beispiele für die Anwendung von „Don’t Break the Chain“

  • jeden Tag trainieren, um an einem Marathon oder Halbmarathon teilzunehmen
  • jeden Tag lernen, um die Zertifizierungsprüfung als Projektmanager/In zu bestehen
  • jeden Tag 10 Seiten schreiben, um endlich das Buch fertig zu bekommen.

Und natürlich gibt es auch Apps für „Don’t break the chain“

  • Don’t Break The Chain, IOS    https://itunes.apple.com/us/app/dont-break-the-chain!/id313567772?mt=8
  • Habit Streak Pro, Android   https://play.google.com/store/apps/details?id=uk.amimetic.habitspro&hl=en

Und für jemanden, der unbedingt beim Schreiben dranbleiben will, eignet sich blankpage.io, eine wunderbar aufgeräumte Seite ohne jeden Schnickschnack. Keine Ablenkung auf der Seite. Es geht darum, sich ein Ziel von einer bestimmten Anzahl von Wörtern, die geschrieben werden sollen zu setzen, also z.B. 250 Worten pro Tag setzen. Blankpage starten und los schreiben. So einfach wird dann allmählich auch das Buch entstehen, das schon seit Jahren geschrieben werden soll.

Produktivität bedeutet schließlich nicht, möglichst viel zu tun, sondern Wichtiges beständig.

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