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Wer will nicht mehr leisten in weniger Zeit? Eine leicht zu erlernende Technik hilft: Die Pomodoro – Technik. Die Pomodoro-Technik überzeugt durch ihre Einfachheit, ja fast Schlichtheit. Sie benötigen Papier, einen Bleistift und einen Timer. Das war‘s.

 

Auf dem Papier schreiben Sie Ihre Aufgaben auf und auf einem zweiten Ihre Tagesplanung. Der Timer bestimmt Ihren Arbeitsrhythmus, weil ein Pomodoro 25 Minuten dauert.

Probleme, warum wir nicht (rechtzeitig) fertig werden 

Beleuchten wir erst einmal das Problem, warum wir nicht so produktiv sind, wie wir sein könnten, bevor wir uns mit der Pomodoro-Technik näher befassen. Insbesondere  Menschen, die unter „Aufschieberitis“ leiden, können durch diese Technik Unterstützung finden. Sie haben z.B.
  •     so viele Ideen, dass Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen,
  •     eine Aufgabe vor sich, die neu ist oder so umfangreich, dass Sie wiederum „den Anfang nicht finden,“
  •     eine langweilige Aufgabe zu erledigen, die Sie aus Abneigung immer wieder liegen lassen,
  •     oder andere Gründe.
Wenn Sie sich da irgendwie wiederfinden, testen Sie die Pomodoro-Technik einfach einmal. Sie hilft auch, wenn
  •     Sie sich leicht ablenken lassen, 
  •     alles auf einmal erledigen wollen oder
  •     Sie sich nicht konzentrieren können.

Pomodoro-Technik eignet sich für alle, die effizienter, fokussierter und stressfreier arbeiten wollen.

Pomodoro-Technik hilft

      Bei der „Aufschieberitis“ geht es oft nur darum, den ersten Schritt einer Aufgabe zu tun. Ist der geschafft, konzentriere ich mich nur noch darauf, konzentriert zu arbeiten, und zwar während der 25 Minuten eines Pomodoros.  In dieser Zeit wird nur an der ausgewählten Aufgabe gearbeitet, mit voller Aufmerksamkeit, alles andere ist unwichtig. Der Geist wird ruhig und ist konzentriert und intensiv bei der Sache. Wir arbeiten effizienter und schneller. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass niemand sinnvoll mehrere Dinge gleichzeitig tun kann. 

Bevor ich mich jedoch 25 Minuten lang mit eben dieser einen Aufgabe beschäftige, treffe ich die Entscheidung, was genau jetzt das Wichtigste und Dringlichste ist, und was ich demnach in den nächsten 25 Minuten bearbeiten will. Nach 25 Minuten wird eine Pause eingelegt. Dann wird wieder entschieden, welche Aufgabe jetzt die Wichtigste und Dringlichste ist. Und danach wiederum 25 Minuten in voller Konzentration an dieser Aufgabe gearbeitet.  

 

Pomodoro-Technik besiegt Unentschlossenheit und Blockaden in der Arbeit 

Dadurch, dass ich einfach loslege mit der Aufgabe, für die ich mich entschieden habe, besiege ich meine Unentschlossenheit oder Blockade, und ich bezwinge meine Aufschieberitis.

Francesco Cirillo hat diese Technik erfunden Er hat ihr auch den Namen „Pomodoro“ gegeben, weil er die 25 Minuten-Abschnitt mit Hilfe eines Küchenweckers gemessen hat. Und dieser Küchenwecker hatte zufällig die Form einer Tomate (= Pomodoro in Italienische. 

Und die Gründe, warum Pomodoro-Technik wirkt

  1. Die Natur unterliegt Rhythmen, Jahreszeiten, Tageszeiten, Ebbe und Flut, genauso unser Biorhythmus, der unseren Tagesablauf regiert. Die Pomodoro-Technik nutzt diese Tatsache, indem sie mit immer gleichlangen Intervallen arbeitet. Körper und Geist werden darauf konditioniert, in dieser Zeit sich ausschließlich mit der zu bearbeitenden Aufgabe zu beschäftigen.
  2. Wir Menschen sind für Multitasking nicht gemacht. Auf eines konzentrieren erhöht automatisch unsere Effizienz.
  3. Wenn uns Aufgaben zu groß erscheinen, fangen wir mit Hilfe der Pomodoro-Technik „einfach“ und gehen Schritt für Schritt weiter. Die Lähmung angesichts der Größe der Aufgabe unterbleibt, die Produktivität steigt.
  4. Durch die regelmäßigen Pausen erholt sich das Gehirn immer wieder, wird erfrischt und kreativ. Das Gehirn verarbeitet in den Pausen die neuen Informationen ohne unser aktives Dazutun und ist anschließend wieder für Neues bereit
  5. Pomodoro-Technik ist einfach durchzuführen, steigert die Effizienz sofort und macht darüber hinaus auch noch Spaß.

Wollen Sie mehr zum Thema wissen? Lesen Sie hier:

 

Zum Thema gibt es einen lesenswerter Blogartikel  von Johann Anders mit App-Empfehlungen: s. hier.

Angela Reeg-Muller, www.reeg-muller.de