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Unternehmen versuchen immer noch, durch Entlassungsmaßnahmen zum Erfolg zu gelangen. Damit trennen sie sich von dem wichtigsten, was sie haben. Dabei gibt es überzeugende Gründe, sich um Mitarbeiterbefähigung statt Mitarbeiterentlassung zu bemühen.

Anzeichen, dass Veränderungen nötig sind

„Endlich haben wir einmal mit denen aus den anderen Abteilungen geredet“, „Wenn Herr XYZ eines Tages ausfällt, weiß niemand mehr, wie die Firewall funktioniert“, „Ich möchte einmal gerne wissen, was mit meiner Arbeit eigentlich passiert“ Sätze wie die eben sind aber erlebte Wirklichkeit in meinen Workshops und zeigen auf, wo es hapert:

– Abteilungsdenken inklusive Überlastung, sodass keine Zeit gefunden wird, mit den anderen zu reden, geschweige denn sich abzustimmen, wie die Arbeit für die anderen passt

– Unzulänglichkeiten in den Zuständigkeiten, Sichern von Wissensvorsprung, um unabkömmlich zu sein

– Intransparenz, auch für noch motivierte Beschäftigte

 

Der unsichtbare Eisberg

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt, wie es in den Büros zugeht. Dass die Missstände nicht nur Einzelfälle sind, wird von Untersuchungen untermauert, die regelmäßig um die 30% verschwendete Arbeitszeit in den Büros Sinkende Preisefeststellen. Zusätzlich beklagen sich die Beschäftigten über sinnentleerte Meetings und schwache Führungskräfte und die Geschäftsleitung zu hohe Kosten in der Administration.

Die Marktlage zwingt zu permanenten Anpassungsmaßnahmen

Dabei sind die allermeisten Unternehmen konfrontiert mit sinkenden Preisen durch Billiglohnländer, informierte und wählerische Kunden, die die Markttransparenz via Internet nutzen und mit globalem Wettbewerb. Der Wandel geschieht zunehmend schneller und komplexer. Das gesamte Unternehmen muss sich so effizient wie möglich an die gestiegenen Anforderungen in der vernetzten Welt anpassen und alle Mitarbeiter/Innen dabei mitnehmen und auf die gemeinsamen Ziele ausrichten. Stete Organisationsentwicklung und ständige Anpassung sind Voraussetzung, um Schritt halten zu können.

Entlassungen sind seltenst das Heilmittel

Auf der Suche nach Kostensenkungen reduzieren viele Unternehmen ihr Personal in der Administration, um den „Wasserkopf“ zu verringern und damit kurzfristig Wirkung zu erzielen. Mag sein, dass das in einigen Fällen richtig ist, weil zu viel Personal an Bord ist insbesondere nach Zentralisierungen oder Verschmelzung von Unternehmen.

In den meisten anderen Fällen allerdings kann die Maßnahme Gegenteiliges bewirken. Weniger Kräfte bedeutet mehr Arbeit pro Kopf, mehr Hektik, mehr Fehler, mehr Krankheit, noch weniger Personalressourcen. So gelangen diese Unternehmen in eine Abwärtsspirale und schließlich in einen Schrumpfungsprozess, obwohl jedes Unternehmen auf Wachstum aus ist.

 

Mitarbeiter müssen eingebunden sein in Veränderungen

Konnte früher der Chef sein Unternehmen bis „in die letzte Ecke“ kontrollieren, so ist dies heute auf Grund der Komplexität nicht möglich. Wir brauchen das Knowhow unserer Beschäftigten, die die Experten in ihren Arbeitsbereichen sind, um Probleme zu lösen. Um die gefundenen Lösungen nachhaltig zu machen, bedarf es ebenso der Einbeziehung der Beschäftigten. Sie sind diejenigen, die das „Neue“ verstehen und leben müssen.

Mitarbeiterbefähigung: Personalentwicklung ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg

Personalentwicklung muss es den Mitarbeitern/Innen ermöglichen, sich permanent den Änderungen und neuen Anforderungen zu stellen und diese zu bewältigen. Dann kann das Unternehmen nicht Schritt halten, sondern sich im Wettbewerb durchsetzen und Erfolg am Markt haben. So wird ausreichend Geld verdient, um Mitarbeiter und Anteilseigner vernünftig entlohnen zu können.

Zum Weiterlesen Ergebnisse durch Mitarbeiterbefähigung


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